Die Ursprünge der Kerzenproduktion in Ebersbach gehen auf das Jahr 1949 zurück, in dem die Firma „Gottwald und Co“ als kleiner Privatbetrieb mit der Kerzenproduktion begann. Es wurde all das hergestellt, was die Menschen damals benötigten, besonders „Lichtquellen“, aber auch andere Gebrauchs- und Zierkerzen.

Die Firma konnte ihren Umsatz ständig vergrößern und über die Stationen eines Betriebes mit staatlicher Beteiligung erfolgte die Integration in den damaligen größten DDR-Kerzenbetrieb „VEB Wittol Wittenberg“ als Betriebsteil „Kerzenfabrik Ebersbach“. Die Umsätze stiegen kontinuierlich, ebenso wie die Beschäftigtenzahl.

Im Jahr 1989 waren dann über 400 Arbeitskräfte in der Firma beschäftigt. Das Produktionsprogramm reichte vom kleinen Teelicht bis hin zur großen 5 Kilogramm schweren Modelkerze. Im Jahr 1990 erfolgte die Privatisierung und die Umbenennung in „Ebersbacher Wachswaren GmbH“. Die Ebersbacher Wachswaren GmbH wurde im Rahmen eines MbO im Jahr 1992 von drei Mitarbeitern der damaligen Firma von der Treuhand erworben.

Mit wesentlich verkleinerter Belegschaft nahm die Firma auch jetzt eine positive Entwicklung. 2005 wurde mit der JEKA Kerzen GmbH, einem österreichischen Kerzenhersteller aus der Steiermark, ein neuer Investor gefunden. Am bisherigen Standort wurde die Ebersbacher Kerzenfabrik GmbH neu gegründet, diese nahm im Februar 2007 den Geschäftsbetrieb auf.

Zu unserer Firmengruppe „JEKA-Kerzen“ gehört ebenso der Produktionsstandort in Gotha, Thüringen (vormals Gothard Chemie). Unsere Kerzen (Zier- und Gebrauchskerzen aller Art) werden überwiegend in Deutschland verkauft, knapp 20% gehen in den Export. Unsere Hauptexportländer sind Österreich, Schweiz, Großbritannien, Italien, Niederlande, Ungarn und die USA.